Wählen Sie selbst das richtige Betriebssystem für Ihren Touchscreen
Es ist ein heiß diskutiertes Thema: Immer mehr Touchscreens werden standardmäßig mit einem integrierten Android-EDLA-Betriebssystem geliefert. Dieses von Google zertifizierte System bietet zusätzliche Funktionen und Dienste. Das klingt praktisch, bringt aber auch Einschränkungen mit sich. Wie zukunftssicher ist dieser Ansatz wirklich? Und welche potenziellen Risiken gibt es? In diesem Artikel erklären wir, worauf Schulen achten sollten und wie sie eine kluge Wahl treffen können.

Was ist ein EDLA-Betriebssystem?
Zurück zu den Grundlagen: Was genau ist ein Android-EDLA-Betriebssystem? EDLA steht für Enterprise Device Licensing Agreement und ist ein von Google zertifiziertes System. Das bedeutet, dass Android-basierte Geräte, wie interaktive Touchscreens, optimal mit Google Mobile Services (GMS) zusammenarbeiten. Dazu gehören Apps und Funktionen wie Google Classroom, Google Docs, Google Drive, Gmail und der Google Chrome-Browser.
Das klingt vielversprechend, aber was bedeutet das für die Lebensdauer eines Touchscreens? Und wie steht es um die Datensicherheit?



Welche Risiken birgt ein integriertes EDLA-System?
-
1. Begrenzte Unterstützung
Touchscreens mit einem integrierten Android-EDLA-System erhalten – soweit bisher bekannt – nur zwei Jahre lang Updates und Sicherheits-Patches. Danach laufen Schulen Gefahr, veraltete Software und Sicherheitslücken zu haben.
-
2. Keine Flexibilität nach Ablauf der Unterstützung
Sobald die Android-Unterstützung endet, bleibt die Schule mit veralteter Software zurück. Da das Betriebssystem fest in den Touchscreen integriert ist, könnte dies bedeuten, dass Schulen bereits nach wenigen Jahren ein neues Gerät anschaffen müssen – eine teure und unnötige Investition, die zudem nicht nachhaltig ist.
-
3. Sicherheitsrisiken
Ohne regelmäßige Updates sind Touchscreens anfällig für Cyberangriffe. Dies ist besonders im Bildungsbereich besorgniserregend, wo der Schutz von Schülerdaten oberste Priorität hat. Zudem erfordert ein Touchscreen mit EDLA eine An- und Abmeldung. Wird dies vergessen, bleiben private Dateien und Daten auf dem Gerät zugänglich.
Wie kann es besser gehen? Die Schule entscheidet selbst
Um diese Risiken zu vermeiden, ist es entscheidend, dass Schulen selbst bestimmen können, welches Betriebssystem sie nutzen. Deshalb enthalten die Touchscreens von Predia kein fest integriertes Android-EDLA-Betriebssystem. Stattdessen bieten wir einen modularen Ansatz, bei dem Schulen ein Betriebssystem wählen können, das perfekt zu ihrer Bildungsstrategie passt.
Welche Optionen gibt es?
- Android EDLA OPS-Modul – Für Schulen, die dennoch eine EDLA-zertifizierte Erfahrung wünschen, bietet Predia ein austauschbares EDLA OPS-Modul an.
- Google Chrome OPS – Für Schulen, die im Google-Ökosystem arbeiten, gibt es ein Chrome OPS-Modul.
- Microsoft Windows OPS – Für Schulen, die auf Microsoft-Software angewiesen sind, gibt es ein Windows OPS-Modul.
- Optimale Konnektivität für eigene Geräte – Die Predia-Touchscreens aus der Swift- und Base-Serie bieten umfangreiche Anschlussmöglichkeiten, sodass Lehrkräfte und Schüler ihre eigenen Geräte problemlos verwenden können.
Mit diesem flexiblen und zukunftssicheren Ansatz vermeiden Schulen unnötige zusätzliche Kosten und behalten stets die Kontrolle über ihre digitale Lernumgebung.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, welche Lösung am besten zu Ihrer Schule passt? Entdecken Sie die Möglichkeiten auf www.predia.eu.
Interessiert an unseren Touchscreens? Fordern Sie eine Demonstration an.
Gerne zeigen wir Ihnen, wie unsere Systeme arbeiten. Fordern Sie hier eine Produktdemonstration an.