Predia Touch Base: Dieser Touchscreen macht genau das, wofür er da ist, nicht mehr und nicht weniger
Predia hat etwas Neues: den Predia Touch Base. Ein Touchscreen, bei dem Sicherheit und Einfachheit an erster Stelle stehen. Was macht das System denn so besonders? Wir fragten Joost van Dijk, Key Account Manager Deutschland.

Einfachheit als Schlüssel zur Sicherheit
Joost hebt hervor, dass die Entwicklung von Predia Touch Base auch auf Anwenderwunsch zurückzuführen ist: „Bei einer Umfrage unter unseren Kundinnen und Kunden erfuhren wir, dass man es verwirrend und auch überflüssig findet, neben den Programmen und Funktionen des eigenen Laptops auch noch eine Vielzahl von Android-Funktionen auf dem Bildschirm selber zu haben.“ Diese Vielzahl an Möglichkeiten führt nicht nur zu vielen Fragen der Anwender an die IT-Administration, sondern kann auch zu Sicherheitslücken beitragen. .“Erschwerend kam in jüngster Zeit hinzu, dass Google seine Pläne veröffentlichte, alle möglichen Apps standardmäßig in seinem Steuerungssystem zu installieren. Dies warf Fragen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Google-Anwendungen auf (siehe Kasten).

Die einfachste Lösung ist meist die beste
Das war der Beginn einer Entwicklung, die mehr als zwei Jahre dauerte. "Wir entwickelten eine Lösung für unsere Touchscreens, die alle notwendigen Funktionen bietet, einfach zu bedienen ist und ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet.“ sagt Joost. „Wir haben dafür die komplette Bedienung der Screens an den Rechner der Benutzer*innen übergeben. Das Lehrpersonal kann nun in seiner vertrauten Umgebung alles steuern. Dabei ist man völlig flexibel hinsichtlich Ort und Zeit. Es ist also möglich, die komplette Unterrichtseinheit zu Hause vorzubereiten und dann direkt den Unterricht zu starten, ohne noch irgendetwas am Bildschirm einstellen zu müssen. Man kann die vorbereitete Stunde auch mit Kolleg*innen teilen, inklusive der technischen Vorbereitung für die Bildschirmsteuerung. Das ist einfach, bequem und effizient.
- Ganz ohne Betriebssystem für den Touchscreen geht es allerdings nicht, denn die Steuerung der Touchfunktion erfordert immer eine gewisse Rechenleistung. Also haben wir ein minimalistisches Betriebssystem entwickelt, ohne überflüssige Funktionen und völlig unabhängig von externen Eingriffen.“
Predia Touch Base: eine zukunftssichere Lösung
Mit der Predia Touch Base bleibt die Steuerung des Touchscreens komplett unzugänglich. Niemand kann auf sie zugreifen, sie ist nicht mehr von Updates abhängig und kann nicht durch externe Uploads unbeabsichtigt infiziert werden. Trotzdem verfügt der Bildschirm über alle modernen Touchscreen-Funktionen, denn die Steuerung erfolgt über den Rechner der Anwender*innen. "Ihr Rechner wird natürlich aktualisiert und vielleicht sogar irgendwann durch ein neueres Modell ersetzt werden. Damit gehen Sie immer mit der Zeit. So können Sie Ihren Touchscreen jahrelang nutzen, ohne großen Aufwand, und das zu relativ geringen Kosten.", betont Joost.



Joost, was sind die wichtigsten Vorteile von Predia Touch Base?
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1. Sicherheit
Die Sicherheit ist gewährleistet, da das Betriebssystem völlig unzugänglich ist und keine Dateneingabe oder Manipulation von außen möglich ist. Es können keine Daten darauf gespeichert werden, so dass es nicht möglich ist, versehentlich datenschutzrechtlich sensible Daten darauf zu hinterlassen.
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2. Benutzerfreundlichkeit
Abgesehen vom Schreiben und Zeichnen auf dem Bildschirm findet alles auf dem Rechner des Lehrerpersonals bzw. Klassenraumes statt. Der Bildschirm verfügt nur über eine Ein-/Aus-Taste und eine Quellentaste, mit der man die Quellen auswählen kann. Ansonsten hat der Benutzer alle Anschlüsse, die er braucht, darunter mehrere HDMI-Anschlüsse, einen OPS-Slot und einen USB-C-Anschluss mit 100-Watt-Ladefunktion. Letzterer macht eine Dockingstation überflüssig. Mit dem Predia Touch Base liefern wir außerdem eine magnetische Fernbedienung, die man bequem an die Rückseite des Bildschirms heften kann.
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3. Kostengünstiges System
Der Predia Touch Base zeichnet sich durch niedrige Gesamtbetriebskosten aus, da es an den Bildschirmen buchstäblich nichts zu verwalten oder zu warten gibt. Lediglich der Rechner, der an den Bildschirm angeschlossen wird - z. B. ein Laptop, Chromebook oder OPS PC Modul - muss verwaltet werden. Da der Predia Touch Base über seine gesamte Lebensdauer hinweg unverändert betrieben werden kann, erreicht man auch ein hohes Maß an Standardisierung innerhalb der Organisation, unabhängig vom Jahr der Inbetriebnahme.
Und was bedeutet das für die Lehrer*innen?
Wenn Sie Lehrer*in sind, wird die Predia Touch Base Ihre Arbeit sehr erleichtern. Ihr Touchscreen wird zur Erweiterung Ihres Laptops oder PCs. Alle Daten und Unterrichtsmaterialien befinden sich auf Ihrem Rechner und dort arbeiten Sie auch. Eine zweite Arbeitsumgebung extra für den Bildschirm brauchen Sie nicht, sie ist oft eher verwirrend. Und: dass diese neuen Touchscreens keine Apps enthalten, macht ihre Nutzung schneller und flüssiger.
Gibt es auch Vorteile für die IT-Administratoren?
Wenn Sie ein zum IT-Fachpersonal gehören, gibt es sogar noch mehr Vorteile. Sie müssen sich nicht mehr um die Sicherheit Ihrer Touchscreens kümmern, auch nicht im Hinblick auf die DGSVO. Sie müssen die Bildschirme nicht mehr in Ihre WiFi- oder Netzwerkumgebung einbinden. Das ist sicherer und spart außerdem Bandbreite. Ihre Kolleg*innen werden Ihnen keine Fragen mehr über die Android-Umgebung stellen, weil sie nicht mehr vorhanden ist. Es gibt weniger Komponenten, die Störungen verursachen können, und Sie sind nicht mehr auf Updates von Drittanbietern angewiesen, weil es nichts mehr zu aktualisieren gibt. Ihre Screens funktionieren und Sie müssen sich nicht mehr darum kümmern.
In Deutschland wenig verbreitet aber stark beworben: die Google-Systeme für Schulen
Google veröffentlichte unlängst Pläne, verschiedene Apps standardmäßig im Android- Betriebssystem für Touchscreens zu installieren. Für die Sicherheit soll das hauseigene Sicherheitsprotokoll EDLA sorgen. Das ist auf den ersten Blick ein Vorteil, da die Schulen nicht mehr für jeden Touchscreen einen zusätzlichen Computer anschaffen müssen. Es sind aber auch Fragen bezüglich der Sicherheits- und Datenschutzrisiken aufgetaucht, die noch nicht endgültig beantwortet sind. Ein Beispiel: Bei all den Apps auf dem Modul könnten datenschutzrelevante Daten auf den Bildschirmen verbleiben, was im Hinblick auf die DGSVO sicherlich nicht wünschenswert ist.
Mit der neuen Struktur für Android-Module ist ein Zertifizierungssystem verbunden: das EDLA (Enterprise Devices Licensing Agreement). In diesem Rahmen wendet Google einen zweijährigen Support-Zyklus an. Dies hat zur Folge, dass nach diesen zwei Jahren nicht mehr garantiert werden kann, dass Apps weiterhin aktualisiert und/oder genutzt werden können. Dies kann sich negativ auf die Sicherheit auswirken. Darüber hinaus wünschen sich Schulen natürlich Touchscreens und Software, die deutlich länger als zwei Jahre halten, allein schon aus Abschreibungsgründen.

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